Nach Erhöhung im September 2011 verteuert sich die Maut im Januar 2012 nochmals auf italienischen Autobahnen
Im September 2011 hatten die italienischen Autobahnen bereits eine Preiserhöhung durchgeführt , was auch in Teilen auf die Erhöhung der Mehrwertsteuer zurückzuführen ist. Mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer von 20 auf 21 Prozent sollten 700 Millionen im Jahr 2011 und in 2012 weitere 4,2 Milliarden Euro in die Staatskassen Italiens fließen. Die erneute Mehrwertsteuererhöhung auf 23 Prozent trifft auch im Januar wieder die Dienstleistung der italienschen Autobahnen, die aber sehr unterschiedlich ausfällt . Mit 6 Prozent höheren Kosten müssen sich zum Beispiel Autofahrer auf den Autobahnen von der österreichischen Grenze von Villach nach Venedig oder an die nördliche Adriaküste nach Triest gewöhnen. Andere Strecken wie von Turin über Genua an der Küste entlang ( Autostrada dei Fiori ) in Richtung französischer Grenze haben sich hier im Gegensatz nur um rund vier Prozent erhöht, wobei die Strecken schon um einiges teuerer waren als andere. Auch die beliebte Strecke zwischen Florenz und Rom hat eine Preissteigerung um 4 Prozent erfahren , während die Strecke von Verona nach Pisa sich nur um 3 Prozent erhöhte. Auch bleiben bei diesen Mehrwertsteuer Erhöhungen auch nicht die Benzinpreise in Italien verschont. So muss man aktuell mit Preisen für Benzin um die 1,79 Euro pro Liter rechnen , der Diesel liegt hier um ca. 1,71 Euro pro Liter. Das Land steckt in der Eurokriese und muß sparen nach der Regierung Berlosconi – aber trotzdem bleibt Italien eines der beliebtesten Reiseländer der Deutschen.
